Eine Produktfamilie für Beschwerden nach Sportverletzungen und im Alltag.
Ein Umknicken beim Laufen. Eine Zerrung beim Heben. Ein Rücken, der seit Tagen zwickt. Für jede dieser Situationen gibt es bei traumalix dolo® das passende Produkt – von der Sofortkühlung bis zum Schmerzpflaster. Rezeptfrei in Schweizer Apotheken und Drogerien.
Dies sind zugelassene Arzneimittel bzw. Medizinprodukte. Lesen Sie die Packungsbeilage.
Swiss Made · Drossapharm AG, BaselRezeptfrei in Apotheke & DrogerieSwissmedic-zugelassen
In 10 Sekunden zum passenden Produkt
Was ist passiert?
Falsches Produkt, falscher Zeitpunkt: Wer bei einer frischen Verstauchung zur Wärme greift, verlängert die Schwellung statt sie zu lindern. Wählen Sie hier Ihre Situation – wir zeigen Ihnen, welches traumalix dolo® Produkt dafür gemacht wurde.
Die Produktfamilie
Vier Produkte. Jedes für eine andere Situation. → nicht austauschbar
Faltschachtel und Tube
Entzündungshemmend & schmerzlindernd
traumalix dolo® gel 5%
Etofenamat 50 mg/g
Ein Gel zur lokalen Behandlung von Schmerzen und Entzündungen des Bewegungsapparats. Der Wirkstoff Etofenamat zieht rasch ein und hinterlässt keinen fettenden Film.
Bei stumpfen Verletzungen wie Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen
Bei Rücken-, Nacken- und Muskelschmerzen
Wirkt lokal im Gewebe, ohne den ganzen Körper zu belasten
Tube 40 gTube 100 g
Swissmedic-genehmigte Patienteninformation
«traumalix dolo gel 5% wird äusserlich angewendet und hat entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften. Der Wirkstoff Etofenamat durchdringt die Haut und erreicht die erkrankten Gewebebezirke. traumalix dolo gel 5% fettet und schmiert nicht. Es wird angewendet zur Behandlung von Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen bei Verstauchungen, Prellungen und Zerrungen (z. B. nach Sportverletzungen).» Vollständiger Text auf swissmedicinfo.ch →
Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage.
Venen · Schwellung · Bluterguss
traumalix dolo® venactiv Salbe
500 I.E. Heparin-Natrium und 280 mg Wallwurz-Fluidextrakt pro Gramm
Zur unterstützenden Behandlung venöser Beinleiden – und bei stumpfen Sport- und Unfallverletzungen. Das hochdosierte Heparin wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und resorptionsfördernd, die Wallwurz-Tinktur ergänzt es abschwellend.
Bei schweren, müden Beinen und Schwellungen infolge venöser Beinbeschwerden
Bei Venenentzündungen messerrückendick auftragen statt einreiben, anschliessend einen Verband anlegen
Bei Verstauchungen, Quetschungen, Prellungen, Zerrungen und Blutergüssen
Bei Muskelverspannungen, Nackensteife, Rückenschmerzen und Hexenschuss; unterstützend bei Rheuma und Arthrose
Heparin-Natrium aus eigener Produktion von Drossapharm
Was in der Salbe steckt
Heparin-Natrium, 500 I.E. pro Gramm. Es wirkt der Blutgerinnung entgegen und zeichnet sich nach der Patienteninformation durch entzündungshemmende, schmerzlindernde und resorptionsfördernde Eigenschaften aus.
Wallwurz-Tinktur, 280 mg pro Gramm. Ein Fluidextrakt aus frischen Wallwurz-Wurzeln. Wallwurz wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und abschwellend und ergänzt damit das Heparin.
Ölauszug aus Ringelblume und Johanniskraut. Ergänzt die Salbengrundlage.
Lavendelöl. Es verleiht der Salbe einen angenehmen Duft.
Tube 40 gTube 100 g
Swissmedic-genehmigte Patienteninformation
«traumalix dolo venactiv ist ein Arzneimittel, das zur Behandlung von stumpfen (unblutigen) Sport- und Unfallverletzungen und zur unterstützenden Behandlung bei venösen Beinleiden angewendet wird. Das enthaltene Heparin-Natrium wirkt der Blutgerinnung entgegen und zeichnet sich durch eine entzündungshemmende, schmerzlindernde und resorptionsfördernde Wirkung aus. Der Wallwurz-Extrakt wirkt ebenfalls entzündungshemmend, schmerzlindernd und abschwellend.» Vollständiger Text auf swissmedicinfo.ch →
traumalix dolo® venactiv Salbe enthält Erdnussöl. Sie darf bei Überempfindlichkeit (Allergien) gegenüber Erdnuss oder Soja nicht angewendet werden.
Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage.
Faltschachtel und Tube
5 Pflaster à 10 × 12 cm
Pflanzliches Arzneimittel
traumalix dolo® patch
Cayennepfeffer-Extrakt mit dem Wirkstoff Capsaicin
Ein Pflaster zur lokalen Behandlung von Schmerzen. Es wird einmal täglich direkt über die schmerzende Stelle geklebt und kann bis zu 24 Stunden dort bleiben. Das Pflaster selbst erwärmt sich nicht – die Wärme, die Sie spüren, entsteht in Ihrer Haut.
Zugelassene Anwendungsgebiete
Rückenschmerzen, Nackenverspannungen, Muskelschmerzen und Nervenschmerzen
Unterstützend bei rheumatischen Erkrankungen
Bei degenerativen Gelenkerkrankungen
Nach traumatisch bedingten Verletzungen von Sehnen, Bändern, Muskeln und Gelenken – etwa nach Verstauchung, Prellung oder Zerrung
Wie das Pflaster wirkt
1 · Der Reiz. Capsaicin bindet an die Schmerzrezeptoren der Haut und stimuliert die Nervenfasern. Das molekulare Ziel ist TRPV1, derselbe Kanal, über den der Körper gefährliche Hitze registriert. Die Nervenenden setzen Substanz P frei, weshalb anfangs ein brennendes Gefühl auftreten kann. Zugleich steigt die Durchblutung an der behandelten Stelle, und daraus entsteht die Wärmewirkung.
2 · Die Gewöhnung. Auf die Aktivierung folgt eine Phase der Desensibilisierung: Die Nervenfasern setzen weniger Substanz P frei und werden unempfindlicher gegenüber Schmerzreizen. Darauf beruht die schmerzlindernde Wirkung. Die Wärme, die man dabei spürt, ist eine Begleiterscheinung.
3 · Individuelles Empfinden. Wie deutlich sich die Wärme bemerkbar macht, ist von Mensch zu Mensch verschieden – die Empfindlichkeit der Hautnerven unterscheidet sich, und mit ihr das, was von der Wirkung wahrgenommen wird.
Rosmarin- und Lavendelöl geben dem Pflaster seinen Duft.
Swissmedic-genehmigte Patienteninformation
«traumalix dolo patch enthält Cayennepfeffer-Extrakt mit dem Wirkstoff Capsaicin.» Der Extrakt regt laut Patienteninformation die Durchblutung im Anwendungsgebiet an, wodurch eine Wärmewirkung entsteht. Vollständiger Text auf swissmedicinfo.ch →
Nicht anwenden bei Hauterkrankungen, offenen Wunden, akuten Entzündungen oder bekannter Überempfindlichkeit gegen Paprikagewächse.
Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage.
Medizinprodukt · sofort einsatzbereit
Sofortkühlung
traumalix dolo® icepack
Medizinprodukt · ohne Kühlschrank einsatzbereit
Ein Kühlbeutel, der beim Zusammendrücken sofort kalt wird – kein Vorkühlen, kein Gefrierfach nötig. Der ideale erste Handgriff direkt nach dem Missgeschick.
Inneren Flüssigkeitskern in der Mitte platzieren, Beutel kräftig zusammendrücken, bis er platzt
Icepack gut schütteln, bis sich der Inhalt vermischt und die Kühlung einsetzt
Auf die betroffene Stelle auflegen, maximal 30 Minuten kühlen
Medizinprodukt. Gebrauchsanweisung auf der Packung beachten.
Erhältlich ohne Rezept
Verkaufsstellen in Ihrer Nähe
In der Apotheke und Drogerie erhalten Sie alle traumalix dolo® Produkte ohne Rezept, nach kurzer Fachberatung. Online gilt anderes: Nach geltendem Recht dürfen die drei Arzneimittel nur auf Rezept versandt werden – rezeptfrei geht es per Click & Collect zur Abholung.
Geben Sie Ihren Ort oder Ihre Postleitzahl ein. Unabhängige Betriebe erscheinen zuoberst.
Eingrenzen
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Ratgeber · Medizinisches Wissen
Sportverletzungen verstehen – und richtig handeln.
Rund 400'000 Menschen verletzen sich in der Schweiz jedes Jahr beim Sport. Die meisten dieser Verletzungen sind stumpfe Verletzungen ohne offene Wunde – Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen. Wer die ersten Minuten richtig nutzt und die Signale seines Körpers kennt, verkürzt den Weg zurück in die Bewegung.
Erste Hilfe
Die PECH-Regel: Was in den ersten Minuten zählt
Kurz gesagt: Die PECH-Regel ist der international etablierte Standard der Sofortbehandlung bei akuten, stumpfen Sportverletzungen. Sie begrenzt Einblutung und Schwellung – und damit oft auch die Ausfallzeit.
PPause – Belastung sofort stoppen, betroffene Stelle ruhigstellen
EEis – kühlen (nicht direkt auf die Haut), 15–20 Minuten, mit Pausen wiederholen
CCompression – elastischer Druckverband gegen die Schwellung
HHochlagern – über Herzhöhe, um den Blutzufluss zu verringern
Nach der Akutphase (24–48 Stunden) kann die weitere Behandlung folgen – etwa mit einem entzündungshemmenden Gel oder einer abschwellenden Salbe aus der Apotheke. Wichtig: Kühlung ersetzt keine Diagnose. Bei Unsicherheit gilt die Faustregel «lieber einmal zu viel abklären».
Was ist da passiert?
Prellung, Zerrung, Verstauchung – der Unterschied
Prellung (Kontusion): Direkter Stoss oder Schlag auf Muskel oder Knochen. Typisch: Druckschmerz, Bluterguss, Schwellung. Häufig bei Ballsport und Stürzen.
Zerrung (Distension): Überdehnung von Muskel- oder Sehnenfasern, etwa beim Antritt ohne Aufwärmen. Typisch: ziehender Schmerz, der bei Belastung zunimmt.
Verstauchung (Distorsion): Überdehnung der Gelenkbänder – der Klassiker ist das Umknicken des Sprunggelenks («Misstritt»). Typisch: rasche Schwellung, Belastungsschmerz.
Merkhilfe: Prellung = Stoss von aussen. Zerrung = Muskel überdehnt. Verstauchung = Band überdehnt.
Warnsignale
Wann gehört die Verletzung in ärztliche Hände?
Die meisten stumpfen Verletzungen heilen mit Ruhe und Selbstbehandlung. Diese Zeichen gehören aber abgeklärt:
Belastung ist gar nicht mehr möglich (kein Auftreten, kein Greifen)
Sichtbare Fehlstellung oder abnorme Beweglichkeit des Gelenks
Rasch zunehmende, pralle Schwellung oder grossflächiger Bluterguss
Taubheitsgefühl, Kribbeln oder blasse, kalte Haut unterhalb der Verletzung
Keine Besserung trotz Behandlung nach mehreren Tagen
Fieber oder Rötung mit Überwärmung (Hinweis auf Entzündung/Infekt)
Im Notfall: Sanitätsnotruf 144. Beratung: Ihre Apotheke, Drogerie oder Hausarztpraxis.
Thermotherapie
Kühlen oder wärmen? Die richtige Temperatur zur richtigen Zeit
Kälte gehört an die frische Verletzung: Sie verengt die Gefässe, begrenzt Einblutung und Schwellung und dämpft den akuten Schmerz. Faustregel: die ersten 24–48 Stunden.
Wärme gehört an den verspannten Muskel: Sie fördert die Durchblutung, entspannt die Muskulatur und hilft bei chronischen, nicht-entzündlichen Beschwerden – etwa dem verspannten Nacken oder dem müden Rücken.
Nie: Wärme auf frische, geschwollene Verletzungen – das verstärkt Schwellung und Einblutung.
Muskeln & Rücken
Verspannung ist keine Verletzung – aber ernst zu nehmen
Nacken- und Rückenverspannungen entstehen meist durch einseitige Haltung, Stress oder ungewohnte Belastung – nicht durch einen Unfall. Die Muskulatur verhärtet, die Durchblutung sinkt, der Schmerz hält die Schonhaltung aufrecht: ein Kreislauf.
Die wirksamste Antwort ist fast immer Bewegung statt Bettruhe – ergänzt durch alles, was die Durchblutung im verhärteten Muskel wieder in Gang bringt. Zubereitungen mit Cayennepfeffer-Extrakt setzen genau dort an: Sie steigern die lokale Durchblutung und dämpfen über die Gewöhnung der Schmerzfasern das Schmerzempfinden.
Venen & Beine
Schwere Beine: wenn der Rückfluss ins Stocken gerät
Langes Stehen, langes Sitzen, Hitze oder lange Reisen fordern das Venensystem: Der Rücktransport des Blutes zum Herzen verlangsamt sich, Flüssigkeit sammelt sich im Gewebe – die Beine fühlen sich schwer, gespannt und müde an.
Bewegung aktiviert die Muskelpumpe der Waden, Hochlagern entlastet, kühlende Anwendungen erfrischen. Heparinhaltige Salben werden traditionell unterstützend eingesetzt. Bei einseitiger, schmerzhafter Schwellung mit Überwärmung gilt: sofort ärztlich abklären.
Was steckt drin?
Woran die Wirkstoffe ansetzen
Etofenamat, Heparin mit Wallwurz-Tinktur und Cayennepfeffer-Extrakt greifen an verschiedenen Stellen an. Was dabei im Gewebe geschieht, steht hier – einschliesslich der Punkte, an denen die Datenlage dünn ist.
Etofenamat · COX + LOX
Greift an zwei Enzymen an
Entzündung entsteht aus der Arachidonsäure über zwei getrennte Wege. Der eine läuft über die Cyclooxygenase (COX) und führt zu den Prostaglandinen, jenen Botenstoffen, die Schmerz, Schwellung und Rötung vermitteln. Der andere läuft über die Lipoxygenase (LOX) und führt zu den Leukotrienen, die Entzündungszellen anlocken und die Reaktion unterhalten.
Etofenamat, ein nichtsteroidales Antirheumatikum aus der Gruppe der Anthranilsäurederivate, hemmt beide Enzyme – die meisten anderen äusserlich angewendeten NSAR nur die Cyclooxygenase. Beschrieben ist zudem eine dämpfende Wirkung auf Bradykinin und auf das Enzym Hyaluronidase.
Einschränkend gilt: Die Hemmung der Lipoxygenase braucht im Reagenzglas höhere Konzentrationen, und ihr Beitrag unter Alltagsbedingungen ist nicht abschliessend geklärt. Auf der Haut erreicht der Wirkstoff das darunterliegende Gewebe in 15 bis 30 Minuten, bei deutlich geringerer Aufnahme in den Kreislauf als bei Tabletten.
Heparin 500 I.E./g + Wallwurz
Arbeitet an Venen und Schwellungen
Heparin ist vor allem als gerinnungshemmender Wirkstoff bekannt. Äusserlich in 500 I.E. pro Gramm werden ihm entzündungshemmende, schmerzlindernde und resorptionsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. Daraus ergeben sich die beiden Anwendungsfelder: der Abtransport von eingeblutetem Gewebe nach einer Prellung und die unterstützende Behandlung venöser Beinbeschwerden.
Wallwurz, botanisch Beinwell, liefert eine Tinktur mit langer Tradition in der Wundpflege. Verarbeitet wird hier ein Fluidextrakt aus frischen Wurzeln im Verhältnis 1:3–4. Als wirksamkeitsbestimmende Bestandteile gelten unter anderem Allantoin, Rosmarinsäure und Schleimstoffe.
Wichtig für die Sicherheit: Die potenziell leberbelastenden Pyrrolizidinalkaloide der Pflanze werden durch das Herstellungsverfahren auf ein zulässiges Mass begrenzt – ein Punkt, den die Schweizer Zulassung sicherstellt.
Capsaicin · TRPV1 · Substanz P
Reizt erst, dann beruhigt es
Capsaicin bindet an die Schmerzrezeptoren der Haut. Das molekulare Ziel ist TRPV1, ein Ionenkanal, über den der Körper auch gefährliche Hitze registriert. Wird der Kanal geöffnet, feuern die Schmerzfasern und setzen den Botenstoff Substanz P frei. Deshalb kann zu Beginn ein brennendes Gefühl auftreten, und deshalb steigt die Durchblutung an der Stelle sichtbar an.
Auf diese Aktivierung folgt die Desensibilisierung: Die Freisetzung von Substanz P nimmt ab, die Fasern reagieren schwächer auf Schmerzreize. Diese Gewöhnung ist nach der Fachinformation die Ursache der schmerzlindernden Wirkung. Die Wärmeempfindung ist dabei Begleiterscheinung, nicht Wirkprinzip.
Der Effekt ist reversibel und individuell unterschiedlich stark: Wie empfindlich die Hautnerven auf Capsaicin reagieren, ist von Person zu Person verschieden. Eine Anwendung über vier Wochen an derselben Stelle kann die feinen Hautnerven vorübergehend schädigen.
Entwickelt und hergestellt in der Schweiz. traumalix dolo® ist eine Marke der Drossapharm AG, einem unabhängigen Familienunternehmen aus Basel.
Häufige Fragen
Fragen, die in der Apotheke gestellt werden
Vom Umknicken auf dem Waldweg bis zur Frage, wie lange ein Pflaster kleben darf. Alle Angaben stammen aus den Swissmedic-genehmigten Patienteninformationen oder aus öffentlich zugänglichen Fachquellen – verbindlich ist immer die Packungsbeilage.
Beschwerden einordnenWelche Verletzung ist es überhaupt?
Muskelkater oder Zerrung – wie unterscheide ich das?
Muskelkater beginnt verzögert, 12 bis 48 Stunden nach ungewohnter Belastung, betrifft eine ganze Muskelgruppe und bessert sich unter leichter Bewegung. Eine Zerrung entsteht schlagartig während der Belastung, lässt sich auf einen Punkt zeigen und wird bei Belastung schlimmer. Wer beim Antritt stechenden Schmerz spürt und danach nicht mehr voll belasten kann, hat wahrscheinlich keinen Muskelkater.
Verwandt: Muskelfaserriss, Muskelbündelriss – beide gehören ärztlich abgeklärt.
Umgeknickt – wann braucht es ein Röntgenbild?
Für das Sprunggelenk gelten die Ottawa Ankle Rules: Eine Bildgebung wird erwogen bei Druckschmerz über den Knöchelkanten oder bestimmten Fusswurzelknochen, oder wenn direkt nach dem Ereignis und in der Sprechstunde keine vier Schritte möglich sind. Ein Hilfsmittel für die Ärztin, keine Selbstdiagnose – aber es erklärt, warum nicht jedes Supinationstrauma geröntgt wird.
Warum wechselt ein Bluterguss die Farbe – und wie lange dauert das?
Ein Hämatom ist ausgetretenes Blut im Gewebe. Beim Abbau des roten Blutfarbstoffs entstehen nacheinander Zwischenprodukte mit eigener Farbe: erst rot bis blauviolett, dann grünlich, zuletzt gelbbraun. Je nach Grösse dauert das ein bis drei Wochen. Ein Fleck, der nach Tagen härter statt weicher wird, stark spannt oder pocht, gehört angeschaut.
Bei akuten unspezifischen Kreuzschmerzen raten die gängigen Leitlinien dazu, in Bewegung zu bleiben und Bettruhe zu vermeiden – längeres Liegen verzögert die Erholung eher, als dass es hilft. Sofort ärztlich abklären lassen sollten Sie dagegen Taubheit im Gesäss- und Genitalbereich, Kraftverlust im Bein oder Störungen beim Wasserlassen: Diese Zeichen können auf eine Nervenwurzelkompression hinweisen.
Nach der Patienteninformation mehrmals täglich einen 5 bis 10 Zentimeter langen Strang auftragen und einreiben – je nach Grösse der schmerzhaften Stelle. Grossflächig und über längere Zeit soll das Gel nur auf ärztliche Verschreibung angewendet werden. Wenn die Beschwerden nach zwei Wochen nicht besser sind oder sich verschlimmern, gehört die Behandlung überprüft.
Wie lange bleibt das patch kleben, und was tun, wenn es zu stark brennt?
Einmal täglich ein Pflaster direkt über die Schmerzstelle auf unverletzte, gereinigte und trockene Haut. Es kann bis zu 24 Stunden getragen werden, danach folgt ein Tag Unterbruch, bevor die Behandlung wiederholt wird. Die gesamte Therapie soll drei Wochen nicht überschreiten. Kommt es zu einem starken Wärmegefühl, wird die Behandlung abgebrochen; dasselbe gilt bei Juckreiz, Quaddeln oder Hautausschlag. Kontakt mit Augen und Schleimhäuten unbedingt vermeiden. Am gleichen Anwendungsort soll das Pflaster nicht länger als vier Wochen eingesetzt werden, weil sonst die feinen Hautnerven vorübergehend geschädigt werden können.
Capsaicin lässt sich schon eine Minute nach dem Aufkleben in der obersten Hautschicht nachweisen. Zuerst kommt der Reiz: ein leichtes Brennen und eine Rötung sind normal. Erst danach folgt die Phase, auf der die Wirkung beruht – die Nervenfasern setzen weniger Substanz P frei und werden unempfindlicher gegenüber Schmerzreizen. Wie deutlich sich das anfühlt, ist individuell verschieden. Wer wenig spürt, sollte das Pflaster trotzdem nicht länger oder häufiger anwenden als angegeben; ein starkes Wärmegefühl ist umgekehrt ein Grund, es abzunehmen.
gel 5%venactivpatch
Darf ich Gel und Pflaster gleichzeitig verwenden?
Nicht auf derselben Hautstelle. Jedes der drei Präparate ist einzeln auf seine Anwendung geprüft, keines auf die Kombination mit einem anderen. Ob zwei Produkte an unterschiedlichen Körperstellen sinnvoll sind, klärt die Apotheke oder Drogerie – dort ist auch bekannt, welche weiteren Arzneimittel Sie anwenden.
icepackgel 5%patch
Frische Verletzung: Was zuerst, und was auf keinen Fall?
Bei einer frischen, geschwollenen Verletzung steht Kühlung am Anfang – das icepack ist dafür da. Wärmende Anwendungen gehören in dieser Phase nicht auf die Stelle; das patch ist ausdrücklich nicht für akute Entzündungen und nicht für frisch geschwollene Verletzungen vorgesehen. Verspannte Muskulatur ohne Schwellung ist der umgekehrte Fall: Dort ist Kühlung wenig hilfreich.
SicherheitWer welches Produkt nicht anwenden sollte
gel 5%venactivpatch
Schwangerschaft und Stillzeit?
Für das gel 5% gilt: keine Anwendung im dritten Schwangerschaftsdrittel und in der Stillzeit. Für das patch liegen keine klinischen Daten zu Schwangeren vor; eine Anwendung darf nur auf ärztlichen Rat erfolgen. Für die venactiv Salbe klären Sie die Anwendung bitte vorgängig ärztlich ab.
Massgeblich ist die jeweilige Packungsbeilage auf swissmedicinfo.ch.
gel 5%venactivpatch
Ab welchem Alter?
Bei traumalix dolo® gel 5% und bei traumalix dolo® venactiv Salbe ist die Anwendung bei Kindern nicht geprüft; bei Säuglingen und Kleinkindern soll sie grundsätzlich nicht erfolgen. Bei traumalix dolo® patch sind Anwendung und Sicherheit bei Kindern unter 12 Jahren nicht geprüft.
gel 5%
Wer sollte das gel 5% nicht anwenden?
Nicht auf verletzte oder ekzematös entzündete Haut und nicht auf Schleimhäute. Ausgeschlossen bei Überempfindlichkeit gegen Etofenamat, Flufenaminsäure, andere nichtsteroidale Entzündungshemmer oder den Hilfsstoff Propylenglycol. Wer auf Schmerzmittel schon einmal mit Hautausschlag, Nesselfieber oder Atembeschwerden reagiert hat, bespricht die Anwendung vorher.
venactiv
Erdnussallergie – was ist bei der venactiv Salbe zu beachten?
traumalix dolo® venactiv Salbe enthält Erdnussöl. Sie darf bei Überempfindlichkeit (Allergien) gegenüber Erdnuss oder Soja nicht angewendet werden. Wer eine solche Allergie hat, bespricht die Anwendung vorgängig mit der Apotheke, Drogerie oder Arztpraxis.
venactiv
Wallwurz enthält Pyrrolizidinalkaloide – ist das ein Problem?
Beinwell enthält in der Pflanze Pyrrolizidinalkaloide, die in höheren Mengen die Leber belasten können. In zugelassenen Fertigarzneimitteln wird ihr Gehalt durch das Herstellungsverfahren begrenzt; die Einhaltung der Grenzwerte ist Teil der Schweizer Zulassung. Das unterscheidet ein geprüftes Präparat von selbst angesetzten Auszügen aus der Wurzel.
Online bestellen
Anbieter mit Click & Collect
Diese Schweizer Apotheken und Drogerien führen traumalix dolo®. Die drei Arzneimittel werden zur Abholung in eine Filiale geliefert; ein Versand nach Hause ist nur mit Rezept zulässig.